Frankenpost: Kulmbach – Weil Gewalt keine Lösung ist

Und am Ende geben sich alle die Hände. Die Geste ist üblich, um das Ende eines Streits zu besiegeln, wäre aber nicht unbedingt nötig, sagt Diplom-Pädagogin Iris Kettel. Alle Schüler wollen sich aus eigenem Antrieb nach einem Konflikt die Hand reichen und wieder vertragen. „So einfach geht das nicht“, sagt die Expertin. Viel wichtiger ist, dass die Streitparteien zufrieden sind. Nach der Konfliktlösung soll es weder Gewinner noch Verlierer geben. Schlichten ist gar nicht so einfach. Das haben die insgesamt 16 Mädchen und Jungen aus den achten und neunten Klassen der Carl-von-Linde-Realschule in 30 Vollzeitstunden gelernt. Sogar zwei Wochenenden haben sie für den Kurs geopfert.

Zum Artikel