Filmpremiere „Der Salonwagen 10 242 – Mit den Kanzlern unterwegs“ mehr als gelungen!

 

Die rund 150 geladenen Gäste, die sich im Deutschen Dampflokomotiv Museum in Neuenmarkt zur Vorabendpremiere einfanden, quittierten den Film am Ende mit minutenlangem Applaus.

Ein Film der berührt, der fasziniert und der Geschichte erlebbar macht. So die einhellige Meinung der Premierengäste. Auch Schauspieler Wolfgang Krebs, der eine der Hauptrollen spielte, zeigte sich begeistert von diesem Werk. Mir kamen wirklich die Tränen, so Krebs. Sicher, ich kannte den Film bereits, aber eben nur in Auszügen. Das Gesamtwerk sah ich zum ersten Mal. Eine klasse Produktion, fand auch sein Schauspielkollege Hubert Burcezk, der dem Publikum aus zahlreichen Fernseh- und Filmproduktionen bekannt war. Burcezk war der Wunschkandidat von Axel Klawuhn der den Film produzierte. Der Kulmbacher und Chef der Firma KAMA-Media, freute sich über das große Lob, das er von allen Seiten für seinen Film einheimste. Klawuhn versäumte es aber nicht, sich auch bei allen Beteiligten zu bedanken, ohne die es diesen Film nicht gegeben hätte. Der Landkreis Kulmbach, mit Landrat Klaus Peter Söllner an der Spitze, der Zweckverband des Deutschen Dampflokomotiv Museums, das MGF-Gymnasium in Kulmbach, die Galerie 4, Galerie Fotografie aus Cheb und das Gymnasium in Asch. Ein besonderer Dank ging an den ehemaligen Direktor des MGF, Hans Werner Fischer der den Film historisch betreute und an seine Frau Katrin Fischer-Sandhop, die das Drehbuch schrieb.

Landrat Klaus Peter Söllner und Vorsitzender des Zweckverbandes DDM dankte in seiner Begrüßungsrede auch dem Bezirk und der Regierung von Oberfranken  für die Unterstützung bei der Umsetzung des Filmprojektes. Ein solches Werk ist natürlich nur dann möglich, wenn es dafür auch die finanziellen Mittel gibt. Frau Platzgummer-Martin, die Vizepräsidentin der Regierung von Oberfranken, war ebenfalls von dem Film begeistert und sagte im Rahmen einer Talkrunde, dass das Geld gut angelegt sei. Der neue Direktor des MGF, Horst Pfadenhauer, der auch zu den Premierengästen zählte, versprach den Film in den Geschichtsunterricht am MGF einfließen zu lassen.

 

Die Geschichte des Films und Hintergründe:

1937 trat der „Salonwagen 10 242“ erstmalig in Erscheinung, er diente als Speisewagen des damaligen Reichskanzlers Adolf Hitler. Hitler bereitete darin das sog. Münchner Abkommen von 1938 vor, dass die Aufteilung der damaligen Tschechoslowakei zur Folge hatte. Nach dem Krieg übernahm Generalfeldmarschall Montgomery den Wagon. Im weiteren Verlauf wurde der „10 242“als Funkbegleitwagen genutzt. Auch die folgenden Bundeskanzler reisten in dem Salonwagen. Die Reise von Willy Brandt im Jahre 1970 in die damalige DDR, nach Erfurt dürfte wohl als besonders geschichtsträchtiges Ereignis angesehen werden. 1988 schließlich wurde der „10 242“ in Rente geschickt und fristete auf einem Abstellgleis sein Dasein. Tobias Richter ist es zu verdanken, dass dieser Wagon, der so viel historisches erlebt hatte, quasi ein Zeitzeuge war, sicher auch im Hinblick auf die deutsch-tschechische Geschichte, wieder aus der Versenkung geholt werden konnte. Tobias Richter kaufte den „10 242“, ließ ihn restaurieren und übergab den Salonwagen dem Deutschen Dampflokomotiv Museum in Neuenmarkt als Dauerleihgabe.

Wer den Film sehen möchte, ist im DDM in Neuenmarkt gerne jederzeit herzlich willkommen. Der Film wird täglich zu festen Zeiten gezeigt und zwar um 11 Uhr 30 und um 14 Uhr 30. Wer mit einer Gruppe das DDM besucht und den Film sehen will, Kann sich für eine Vorführung gerne jederzeit anmelden. Weitere Informationen erhalten alle Interessierte auch im Internet unter: dampflokmuseum.de