Erntedankfest auf dem Kulmbacher Mönchshofgelände

Das Erntedankfest auf dem Kulmbacher Mönchshofgelände bot wieder einmal ein buntes Programm für Groß und Klein.

Der Erntedankmarkt zog bereits am frühen Nachmittag viele große und kleine Gäste auf das Mönchshofgelände im Kulmbacher Stadtteil Blaich.
Lebensmittellieferanten und Direktvermarkter boten eine breite Auswahl an Obst, Gemüse und an anderen heimischen Produkten an.
Dosenwurst und selbstgemacher Honig waren dabei genauso zu finden, wie das schmackhafte Brot aus dem Bäckereimuseum.
Die zum Teil historischen Traktoren, die dem Fest mit ihren Fahrern einen Besuch abstatteten waren vor allen Dingen bei  den „Kleinen Gästen“ sehr beliebt, schließlich durften die Mädchen und Jungen in Begleitung von  Mama oder Papa eine Runde auf dem landwirtschaftlichen Gerät mitfahren. Gut festhalten! Und los ging die Fahrt.
Dementsprechend häufig drehten die „Bulldog-Chauffeur“ ihre Runden. Die Kinder hatten ihren Spaß!
Unter der fachkundigen Anleitung von Bäckermeister Ralf Groß durften die Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Teigzöpfe flechten und nach dem sie gebacken waren, natürlich auch essen.
Bäckermeister Groß brachte zum Erntedankfest zudem ein ganz besonderes Gastgeschenk mit, nämlich das Protokollbuch der Bäckerinnung der Jahre 1903 bis 1922. Dieses Buch bekommt natürlich im Bäckereimuseum einen Ehrenplatz.

Um 18Uhr begrüßte die Chefin des Hauses, Sigrid Daum, ihre Gäste höchstpersönlich und brachte in Anlehnung an das gute und extra für das Erntedankfest eingebraute Bier ,einen passenden Spruch von Benjamin Fanklin zum Besten.

„Bier ist der überzeugende Beweis dafür, dass Gott den Menschen liebt und glücklich sehen will.

Der schallende Applaus der Gäste quittierte Zustimmung aus allen Reihen.
Und wirklich, Braumeister Robert Boser zeigte wieder einmal sein Können und setzte einen wahrhaft schmackhaften und süffigen Sud an, der nicht lange auf seine Abnehmer warten musste. „Vergelts Gott“ für das feine Getränk.
Die Leiterin der „Juniorakademie im MupäZ“ Uschi Prawitz stellte das Projekt zusammen mit Joffrey Streit der Öffentlichkeit vor. Mehr dazu berichten wir in Kürze.
Zum  Abschluss des Festes musste die Politprominenz noch einmal ran. Bürgermeister Frank Wilzok, Stadtrat Simon Moritz oder auch Landrat Klaus Peter Söllner um nur drei Teilnehmer zu nennen sollten auf Zeit insgesamt fünf groß Kartoffeln schälen.
Simon Moritz siegte bei dem Wettbewerb souverän vor den anderen.
Unser Landrat landete leider auf einem der hinteren Plätze, na ja, man muss ihm wohl Gute halten, dass er erst wenige Stunden vor dem Wettbewerb aus New York zurück kam.
Alles in allem bescherten die Organisatoren den zahlreichen Gästen einen vergnüglichen Tag, bei dem das Wichtigste auch nicht zur kurz kam, nämlich dem „Herrgott“ einmal Dankschön zu sagen für die Speisen, die täglich auf unsere Teller kommen.