Alles rund um den Wald!

Tausende Menschen folgten am Sonntag der Einladung des Landkreis Kulmbach zum „Walderlebnistag“ nach Stadtsteinach.

Der Landkreis hatte zusammen mit der Stadt Stadtsteinach und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Außenstelle Stadtsteinach dazu eingeladen.

Mit der Umsetzung der Agenda 21 in den neunziger Jahren hat der Landkreis Kulmbach bereits frühzeitig seinen Schwerpunkt auf das Thema „Wald und Holz“ gelegt.

Anlässlich des Jubiläums „300 Jahre Nachhaltige Waldnutzung“ stimme der Umweltausschuss des Landkreises Kulmbach der Organisation und Finanzierung der Walderlebnistage zu.

Die Walderlebnistage fanden nunmehr zum 4. Mal statt.

Die Stadt Stadtsteinach bekam in diesem Jahr den Zuschlag als Austragungsort, weil die Stadt im Jahr 2011 den Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung und nachhaltigen Waldumbau erhielt.

Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner, betonte in seiner Begrüßungsrede die Unverzichtbarkeit des Lebensraumes Wald für Mensch und Tier. Der Wald sei unser lebensnotwendiges Ökosystem.

Es gelte den Wald mit allen Kräfte zu schützen und ihn für nachfolgende Generationen zu erhalten. Holz sei auch der Werkstoff der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. „Von gestern lernen, heute handeln und an morgen denken“ – muss stets unser Ziel sein.

Söllner lobte in seiner Ansprache alle Mitwirkenden für die erstklassige Zusammenarbeit und bedanke sich bei der Stadt Stadtsteinach und Bürgermeister Roland Wolfrum, beim Amt für Landwirtschaft und Forsten und beim Präsidenten der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft – Olaf Schmidt – der eigens wegen der Walderlebnistage aus München angereist war.

Die Klimaschutzmanagerin des Landkreis Kulmbach – Ingrid Flieger – hob der Landrat in seiner Rede aber besonders hervor.

Bei Ingrid Flieger liefen über viele Wochen die Fäden der Organisation zusammen. Sie hat wieder einmal bewiesen, dass Sie nicht nur einen hervorragenden Sachverstand hat, sondern auch ein echtes Organisationstalent ist.

Landrat Söllner fügte mit einem Augenzwinkern an, dass Ingrid Flieger von nun an den Spitznamen „Waldfee“ tragen darf. Dies sei eine herausragende Auszeichnung, so der Landrat.

Auf einer rund vier Kilometer langen Strecke boten die zahlreichen Behörden, Vereine und Verbände ein buntes Programm für die ganze Familie an. Mitmachen und ausprobieren war ausdrücklich gewünscht.

Besonders gut angenommen wurde das „Wald-Quiz“.

Viele der Familien, die die Walderlebnistage als Sonntagsausflug nutzen, liefen die gesamte Strecke ab und stärkten sich dann an den Verpflegungsständen mit Bratwürsten, Steaks und Getränken.

Gegen 17Uhr war der Walderlebnistag für alle Akteure erfolgreich zu Ende gegangen.